In den Top-7-Städten stiegen die Immobilienpreise Ende 2025 um knapp fünf Prozent, während bundesweit Preissteigerungsraten zwischen 3,2 und 3,8 Prozent verzeichnet wurden. Für 2026 prognostiziert Oliver Adler eine moderate jährliche Erhöhung von rund drei Prozent, etwas oberhalb der Inflationsrate. Sinkende Preise hält er kurzfristig für unwahrscheinlich. Besonders energieeffiziente Objekte könnten aufgrund steigender Nachfrage und attraktiver Förderbedingungen den höchsten Zuspruch bei Investoren und Selbstnutzern erfahren. Zusätzliche Planungssicherheit entsteht und nachhaltige Impulse.
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Leichte Bauzunahme 2025, Preise moderat erhöht, Nachfrage übersteigt Angebot
Die Marktanalyse für das Jahr 2025 zeigt eine Moderate Ausweitung des Wohnungsneubaus und einen gleichzeitig messbaren Anstieg bei Bau- und Immobilienkosten. Das Zinsniveau für Baufinanzierungen blieb überwiegend konstant, erfuhr allerdings zum Jahresende eine geringfügige Korrektur nach oben. Diese Bedingungen führten zu einem spürbaren Zuwachs an Eigenheimkäufern. Gleichwohl klafft eine Lücke zwischen der hohen Nachfrage nach Neubauten und dem tatsächlich umgesetzten Wohnungsangebot weiter insbesondere in urbanen Bereichen deutlich erkennbar und relevant.
Prognose Adler: Stetiges Preiswachstum trotz stabilem moderatem Zinsumfeld 2026
Oliver Adler rechnet für das Jahr 2026 mit einem moderaten Aufwärtstrend bei Immobilienpreisen in Deutschland. Energetisch optimierte Neubauten und modernisierte Altbauten in urbanen Bereichen gelten dabei als Haupttreiber. Ende 2025 betrugen die Preiszuwächse in den sieben größten Städten nahezu fünf Prozent, während die bundesweiten Zahlen zwischen 3,2 und 3,8 Prozent lagen. Adler prognostiziert für 2026 eine jährliche Wachstumsrate von zirka drei Prozent und schließt deutlich einen Rückgang der Preise aus.
Zinsausblick 2026: Stabilität dominiert, kleine Schwankungen bleiben wahrscheinlich
Adler prognostiziert für 2026 ein im Kern stabiles, jedoch volatileres Zinsumfeld, in dem kurzfristige Zinsanstiege genauso möglich sind wie kleine Rückgänge. Größere Extrembewegungen nach oben oder unten hält er für unwahrscheinlich. Unklare politische oder geopolitische Ereignisse könnten das Marktverhalten jedoch unerwartet verändern. Das Abwarten auf deutlich fallende Zinsen sei laut Adler keine Erfolg versprechende Taktik, da selbst sinkende Zinsen nur geringfügige Änderungen in Basispunkten mit sich bringen.
Besser planen: Ganzheitliches Konzept aus Kaufpreis, Kosten, Zinsen, Finanzierung
Oliver Adler warnt davor, sich von Schlagwörtern wie „hohe Zinsen“ oder „zu wenig Neubau“ in die Irre führen zu lassen. Stattdessen rät er zu einer präzisen Analyse der persönlichen Finanzlage auf Basis konkreter Zahlen und Fakten – idealerweise mit professioneller Expertise. Wichtige Kriterien sind Wohnfläche, energetische Standards und Sparraten. Ein durchdachtes Finanzierungskonzept, das Kaufpreis, Nebenkosten, Zinsniveau und Rückzahlungsmodalitäten abdeckt, gewährleistet realistische Perspektiven für Bau- und Kaufvorhaben 2026.
Trendwende möglich: Regionale Unterschiede prägen Wohnungsmarkt 2026 unterschiedlich stark
In 2025 wurden nur rund 200.000 Wohnungen fertiggestellt – deutlich weniger als für ein ausgewogenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage nötig. Für 2026 wird ein weiterer leichter Rückgang des Neubaus prognostiziert. Die Politik setzt unter dem Schlagwort „Bau-Turbo“ auf beschleunigte Genehmigungsverfahren, um Hemmnisse in der Planungsphase abzubauen. Experten werten Materialengpässe als temporäre Einzelfälle. Gleichzeitig schaffen neue Förderprogramme zusätzliche Impulse. Regional könnten sich 2026 erste zarte Hinweise auf eine Stabilisierung und mögliche Trendwende zeigen.
2026 profitieren Bauherren von moderaten Preisen und verlässlichen Zinsen
2026 profitieren Betreiber und Käufer von Immobilienprojekten von prognostizierten moderaten Preissteigerungen in Ballungsräumen, einem stabilen Zinsumfeld und gezielten politischen Maßnahmen zur Bau- und Genehmigungsförderung. Diese Koordination aus Wirtschaftspolitik und Finanzierung gewährleistet eine kalkulierbare Kostenstruktur und erleichtert die Planung von Eigenheimen sowie Investitionsobjekten. Eine fundierte Beratung unterstützt dabei, individuelle Prioritäten zwischen Wohnfläche, energetischer Effizienz und Darlehensgestaltung abzuwägen und so maßgeschneiderte Lösungen für jedes Vorhaben zu finden.

