Rheinmetall erreicht jetzt wichtigen Meilenstein mit vorläufiger HUSAR Zulassung

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Rheinmetalls unbemanntes Aufklärungssystem LUNA NG „HUSAR“ erhielt vom Luftfahrtamt der Bundeswehr eine befristete Verkehrszulassung, die den Betrieb im regulären Luftraum ermöglicht. Nach erfolgreicher Zertifizierung nach zivilen Sicherheitsstandards absolvierte es etwa 150 Einsätze mit mehr als 200 Flugstunden und bestätigt seine zwölfstündige Einsatzfähigkeit. Kernkomponenten wie Autopilot und Navigation wurden nach Airbus A320-Vorgaben selbst entwickelt und zertifiziert. Das stärkt die technologische Reife des Systems und ebnet den Weg zur finalen europäischen Musterzulassung.

Luftfahrtamt hebt Beschränkung auf militärische Betriebszonen für HUSAR auf

Die Bundeswehr hat mit der vorläufigen Verkehrszulassung der unbemannten Rheinmetall-Drohne LUNA NG „HUSAR“ einen wichtigen Zwischenschritt erreicht. Nach intensiven Zertifizierungsmaßnahmen entspricht das System bereits allen relevanten Sicherheitsanforderungen und kann eigenständig Trainingsflüge sowie Prüfmissionen im zivilen Luftraum durchführen. Durch diesen Schritt verringert sich die Abhängigkeit von externen Zulieferern, erhöht sich die Flexibilität bei Ausbildungsprogrammen, und die Drohne rückt näher an die abschließende Musterzulassung heran. Erste Flugtests bestätigen die Zuverlässigkeit der Plattform.

Bundeswehrdrohne LUNA NG operiert erstmals komplett im regulären EU-Luftraum

Mit Inkrafttreten der Verkehrsfreigabe für LUNA NG entfällt die frühere Limitierung auf militärische Trainingszonen und das System kann uneingeschränkt im europäischen zivilen Luftraum operieren. Die Entwickler erfüllten rigorose zivile Normen für Sicherheit und Navigation, wodurch Flüge auch über dicht besiedelten Gebieten zugelassen sind. Dieser Meilenstein verbindet die Präzision militärischer Aufklärung mit der Rechtskonformität des zivilen Luftverkehrs und eröffnet neue Perspektiven für bedarfsgerechte Überwachungsmissionen in Europa mit erhöhter maximaler taktischer Flexibilität.

Nach A320-Zulassungsmaßstäben entwickelt Rheinmetall eigenständig sicherheitskritische UAV-Navmodule und Autopiloten

In Ermangelung geeigneter ziviler Zulassungen für taktische UAVs entwickelte Rheinmetall den gesamten Navigations- und Autopilotenbereich seiner LUNA NG unbemannten Aufklärungssysteme in Eigenregie. Dabei orientierte sich das Unternehmen an den Sicherheits- und Zulassungskriterien eines Airbus A320. Die selbst konzipierten Module durchliefen umfassende Zertifizierungsverfahren, einschließlich Softwarevalidierung, Hardware-Fail-Safe-Prüfungen und abschließenden Flugtests. So sind höchste Standards in puncto Betriebssicherheit, Redundanz und Zuverlässigkeit gewährleistet. Die Funktionalität wurde dokumentiert und extern auditiert um vollständige Regelkonformität sicherzustellen.

Zivile Betriebsgenehmigung ermöglicht 150 Flüge und 200 unbemannter Bundeswehr-Flugstunden

Die fliegerische Erprobung der LUNA NG erfolgte nach Erhalt der zivilen Betriebsgenehmigung in über 150 Einsätzen mit insgesamt rund 200 Flugstunden. Parallel dazu wurden ausgewählte Bundeswehr-Mitarbeiter als Steuerer und Prüfer intensiv geschult, um das UAV künftig eigenständig einsetzen zu können. Durch diese Doppelstrategie aus praxisnahen Testflügen und Ausbildung entsteht eine operative Reserve an qualifiziertem Personal, die für unabhängige Ausbildungs- und Prüfoperationen verfügbar ist. Sie kann flexibel auf unterschiedliche Einsatzszenarien angepasst werden.

Bundeswehrs HUSAR fliegt über zwölf Stunden für wertvolle Lagebilder

Unter der Bezeichnung HUSAR („Hocheffizientes Unbemanntes System zur Aufklärung mittlerer Reichweite“) führt die Bundeswehr das unbemannte Aufklärungssystem. Die Drohne operiert autonom über zwölf Stunden und überträgt Live-Signale von optischen sowie Infrarotsensoren. Intelligente Software erkennt, klassifiziert und verfolgt Zielobjekte automatisch über große Distanzen. Robust gegenüber widrigen Bedingungen und ausgestattet mit präziser Navigations- und Kommunikationstechnik, erhöht HUSAR die Effizienz und Sicherheit militärischer Aufklärungsmissionen nachhaltig

Vorläufige Zulassung ermöglicht Bundeswehr eigenständige Flüge, Musterzulassung in Arbeit

Mit erfolgreicher Erlangung der vorläufigen Verkehrszulassung ist die Drohne nun betriebsbereit für zivile Flugoperationen und militärische Erprobung. Zeitgleich laufen bei Rheinmetall umfangreiche Arbeiten zur finalen Musterzulassung, einschließlich der Dokumentation aller sicherheitsrelevanten Systeme. Dieser parallele Projektansatz ermöglicht eine verkürzte Integrationsphase durch sofortige praktische Nutzung und fortlaufende Validierung. Das Ergebnis soll ein vollständig zertifiziertes unbemanntes Aufklärungssystem sein, das europaweit als Standardlösung eingeführt werden kann. Integrationsszenarien, Nutzerfeedback und Umfeldanalysen werden regelmäßig berücksichtigt.

Die Bundeswehr gewinnt durch die vorläufige Zulassung der LUNA NG „HUSAR“ unmittelbare Flexibilität: selbstständige Übungsflüge, nahtlose zivile Luftraumintegration und nachgewiesene technische Reife. Im Umfang von 150 Flügen und 200 Stunden wurde die Drohne auf Herz und Nieren geprüft. Eigenentwickelte Autopilot- und Navigationskomponenten erfüllen zivile Luftfahrtstandards. Mit mehr als zwölf Stunden Ausdauer und Echtzeitüberwachung bietet HUSAR präzise Zielerfassung über große Distanzen. Die abschließende Musterzulassung wird diese Leistungsfähigkeit als europäischen Maßstab verankern.

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