Wachstumsentwicklung in den ersten drei Quartalen fortgesetzt

25.11.1999 | Köln
Positive Tendenzen in der Vollversicherung - Produktion stabilisiert sich auf Vorjahresniveau - Versicherungsleistungen um 6% gestiegen - Kapitalanlagenbestand um 15% vergrößert. Die CENTRAL KRANKENVERSICHERUNG AG konnte die Wachstumsentwicklung des ersten Halbjahres im dritten Quartal fortsetzen. Der Versicherungsbestand erhöhte sich bis Ende September gegenüber dem Anfangsbestand zu Beginn des Jahres um rund 6.000 Personen. Die Beitragseinnahmen stiegen gegenüber den Einnahmen der ersten drei Quartale 1998 von 1.472 Mio. DM auf 1.520 Mio. DM.

Das Neugeschäft, bis Anfang Juni leicht unter den Vergleichswerten des Jahres 1998, erreichte in den Sommermonaten wieder das Vorjahresniveau und stabilisierte sich im dritten Quartal auf dieser Höhe. Produktionssteigerungen konnten dabei erneut insbesondere die hauptberufliche Organisation der CENTRAL, die Thuringia und der mit einem Anteil von fast 40% weiterhin wichtigste Vertriebspartner der CENTRAL, die Deutsche Vermögensberatung, erreichen. Mit einer Steigerung von rund 15% gegenüber 1998 wurden die größten Zuwächse in der Personengruppe der Angestellten erzielt.

Die in Monatssollbeiträgen gemessenen Prämieneinnahmen konnten in der Krankheitskosten-Vollversicherung um mehr als 8% vergrößert werden. In der Zusatzversicherung ist mit einem Anstieg von 3% wieder eine leichte Aufwärtsentwicklung festzustellen, nachdem die Steigerungsrate von 5,7% im ersten Quartal auf 2% im zweiten Halbjahr zurückgegangen war. In der Pflegepflicht- und in der Krankentagegeldversicherung gingen die Prämieneinnahmen nicht zuletzt aufgrund der Prämiensenkungen zum Jahresbeginn trotz steigender Bestände um 14% bzw. 5% zurück. Infolgedessen blieb die Bestandsentwicklung insgesamt mit einer Steigerung von 4% unter dem Wachstum in der Vollversicherung.

Mit einer Steigerungsrate von 6% ist bei den Aufwendungen für Versicherungsleistungen zwar ein Rückgang des im ersten Halbjahr festzustellenden, außerordentlich hohen Anstiegs von 10% zu beobachten. Die Kosten stiegen jedoch weiterhin wesentlich stärker als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Besonders hoch war mit über 10% erneut die Steigerungsrate bei den Aufwendungen für Leistungen im ambulanten Bereich, auf die etwa 40% der Gesamtleistung entfallen. Die Leistungen für zahnärztliche Behandlungen haben mit knapp 6% ebenfalls deutlich zugenommen, während sich die Aufwendungen für Krankenhausbehandlung mit einem Zuwachs von 1% moderater entwickelten.

Der Kapitalanlagenbestand wurde um 15% auf 5.247 Mio. DM vergrößert. Die Erträge aus Kapitalanlagen wuchsen insgesamt um fast 6% auf 287 Mio. DM. Die Betriebskostenquote lag im Berichtszeitraum mit 15,7% auf dem Niveau des Vergleichswertes von 1998.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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