UNIQA im ersten Quartal 2006 mit mehr Prämien und höherem Ergebnis

31.05.2006 | Wien
Vollkonsolidierte Prämien um 10% auf 1.195,6 Mio. Euro gesteigert - Ergebnis nach Steuern mit 37,8 Mio. Euro um 21,9% über Vorjahresperiode - EGT mit 45,0 Mio. Euro deutlich über Vorjahresperiode - Auslandsanteil an Konzernprämien und EGT auf rund ein Drittel angewachsen

Die UNIQA Gruppe erzielte im ersten Quartal 2006 ein Wachstum der vollkonsolidierten abgegrenzten Prämien von 10,0% auf 1.195,6 Mio. Euro. Inkludiert sind dabei die Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherungsprodukte in der Höhe von 102,1 Mio. Euro (+65,9%). Die österreichischen Konzerngesellschaften trugen mit 812,7 Mio. Euro 68,0% zum Prämienvolumen bei. Im Zuge des überproportionalen Wachstums der Gesellschaften außerhalb Österreichs - um 33,8% auf 382,9 Mio. Euro - stieg ihr Anteil an den Gesamtprämien der Gruppe auf 32,0%. Das Ergebnis nach Steuern liegt mit 37,8 Mio. Euro um 21,9% über dem Wert der Vorjahresperiode. Auch zum Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in der Höhe von 45,0 Mio. Euro (+8,1%) haben die Unternehmen in Zentral-, Ost- und Südosteuropa mit 14,7 Mio. Euro (+24,0%) bereits 32,7% beigetragen.

In der Schaden- und Unfallversicherung konnten die abgegrenzten Prämien in den ersten drei Monaten 2006 in Summe um 7,6% auf 426,2 Mio. Euro gesteigert werden. Davon entfallen 253,8 Mio. Euro (59,5%) auf Österreich und 172,4 Mio. (40,5%) auf das Auslandsgeschäft.

Im Bereich der Lebensversicherung stiegen die abgegrenzten Prämien unter Berücksichtigung des Sparanteils aus den fonds- und indexgebundenen Produkten von 501,1 Mio. Euro auf 546,5 Mio. Euro (+9,1%). In Österreich konnten die hohen Abläufe bei Verträgen mit abgekürzter Prämienzahlungsdauer mit einem Prämienvolumen von 383,0 Mio. Euro wettgemacht werden. In Zentral-, Ost- und Südosteuropa wuchsen die Prämien aus der Lebensversicherung besonders stark - um 35,6% auf 163,5 Mio. Euro. Damit liegt der Anteil des Auslandsgeschäftes auch in dieser Sparte bereits bei 29,9%.

Die abgegrenzten Prämien aus der Krankenversicherung stiegen auf Konzernebene um 17,5% auf nunmehr 222,8 Mio. Euro. Die Prämien in Österreich erreichten 175,8 Mio. Euro oder 78,9 % des Konzenprämienvolumens dieser Sparte. Außerhalb Österreichs konnten die Prämien aus der Krankenversicherung - auch durch die Vollkonsolidierung der Mannheimer Krankenversicherung - um 165,5% auf 47,0 Mio. Euro gesteigert werden. Korrespondierend zum starken Wachstum außerhalb Österreichs stieg der Auslandsanteil an den Prämien in dieser Sparte von 9,3% auf 21,1%.

Der gesamte Schaden- und Leistungsaufwand der UNIQA Gruppe inkl. der Veränderung der Deckungsrückstellung erhöhte sich im 1. Quartal 2006 im Zuge der Erweiterung des Konsolidierungskreises und infolge des strengen Winters um 10,2% auf 1.063,9 Mio. Euro.

Die Summe der Kapitalanlagen des UNIQA Konzerns belief sich zum Ende des 1. Quartals 2006 auf 19.689,2 Mio. Euro. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht das einer Steigerung um 2.004,4 Mio. Euro oder 11,3%. Die Nettoerträge aus den Kapitalanlagen erhöhten sich im Berichtszeitraum um 32,0% auf 274,4 Mio. Euro.

Die gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb erhöhten sich um 12,1% auf 256,2 Mio. Euro. Die Kostenquote liegt trotz azyklischer Investitionen im IT Bereich im ersten Quartal 2006 mit 21,4% nur gering über dem Wert der Vorjahresperiode (21,0%).

Das Ergebnis nach Steuern liegt nach den ersten drei Monaten mit 37,8 Mio. Euro um 21,9% über dem Wert der Vorjahresperiode.

Auf Basis der im In- und Ausland weiterhin konsequent durchgeführten Ertragssteigerungsprogramme erwartet UNIQA für das laufende Geschäftsjahr ein um rund 20% höheres Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von rund 228 Mio. Euro.

Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG

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